Holztreppe

Seit Anbeginn der Geschichte nutzten die Menschen Holz für ihre Ingenieurskunst und auch bei Treppen fand es seine Verwendung. Eine Holztreppe besteht als einfache Konstruktion aus einem schräg gestellten Holzstamm, in den die Stufen mit einem Beil hineingehauen wurden. Bei noch einfacherer Konstruktion wird ein Holzstamm mit vielen Stümpfen von Ästen schräg gestellt. Die Aststümpfe dienen dabei als Stufen. Solche frühen Treppenformen sind wie der schräg gestellte Baumstamm und der eingekerbte Baumstamm sind auch unter dem Namen Einbaumleiter bekannt. Aus dieser einfachen Art einer frühen Treppe entwickelte sich schließlich die heute bekannte Einholm-Sägezahntreppe mit aufgesattelten Stufen.

Holz ist auch heute noch ein gerne genutztes Material für den Treppenbau. Holz hat neben seiner schönen Optik und seiner hervorhebenden Aura natürlich noch einige andere wichtige Eigenschaften. Es ist robust und nicht so teuer wie hochwertige Materialien – obgleich es dennoch gut aussieht. Eine Holztreppe ist auch zum Teil leichter – als ihre Pendants aus Stein oder Stahl. Zwischen diesen einfachen Konstruktionen und modernen Holztreppen, die mit hochwertigen Leim- und Schraubverbindungen aus Vollholz oder mit modernen Holzwerkstoffen hergestellt werden, gibt es unzählige Variationen.

Die Nachteile der Holztreppe sind offensichtlich. Aufgrund der extremen Anfälligkeit für das Klima ist sie im Außenbereich eigentlich nicht zu nutzen. Feuchtigkeit, und Schädlinge wie Termiten würden eine Holztreppe im Außenbereich sehr zusetzen. Von der optischen Beeinträchtigung oder vor dem geruchsintensiven Verfall ganz zu schweigen. Denn, üblen Geruch will man bestimmt nicht in seinem Garten haben.

Dennoch ist die Holztreppe für die Inneneinrichtung ein zuverlässiges Material. Holz als Baumaterial für Treppen besitzt eine lange Tradition und lässt sich für Innenräume hervorragend anpassen und gestalten.