

Treppensturz
Der Sturz von einer Treppe ist zweifelsohne schmerzhaft. Darüber hinaus kann der Sturz von einer Treppe zu einer dauerhaften Behinderung oder zum Tod führen. Sowohl im Eigenheim als am Arbeitsplatz stürzen Menschen von einer Treppe. Die Gefahr ist groß, schließlich sind Treppen für die meisten Menschen Teil des Alltags. Schnell kann ein Ausrutscher, ein Fehltritt oder ein Stolpern auf der Stufe passieren, meist wenn es eilig ist.
Speziell ältere Menschen sind durch den Sturz von einer Treppe gefährdet. Deren Charakteristischen altersbedingten Einschränkungen erhöhen die Sturz- und Verletzungsgefahren auf Treppen. Frakturen und Verletzungen, die vom Sturz von einer Treppe her rühren können, heilen im Alter schleppender, meist stellt sich die frühere Beweglichkeit nicht wieder ein. Solch ein Treppensturz kann in der Pflegebedürftigkeit enden. Auch der Körper geheilt ist, die Psyche kann weiter leiden. Bei diesen Menschen können sich Ängste aufbauen, mit der Folge sich aus der Gesellschaft zurückzuziehen und zu isolieren.
Dementsprechend ist der Sicherheitsaspekt bei der Planung, dem Bau und der Nutzung von Treppen ein wichtiges Thema. Die Unfallgefahr zu minimieren, dazugibt es viele Möglichkeiten beim Treppenbau. Rutschhemmende Beläge, ebene Stufen, deutlich erkennbare Stufenkanten, eine ausreichende Treppenhaus-, Raum- oder Außenbeleuchtung. Diese Standards sind heute Pflicht für eine moderne Treppe. Darüber hinaus helfen griffsichere und durchgehende (in gesetzlich richtiger Anzahl und passender Höhe montierte) Handläufe beziehungsweise Geländer die Unfallgefahr zu minimieren.
