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Treppen gehören zu den ältesten Konstruktionen, um den Höhenunterschied zwischen zwei Punkten für einen Menschen auch ohne weitere Hilfsmittel überwindbar zu machen. Von den Anfängen simpler Treppen, die einfach in einen Hang gegraben wurden, haben sie sich zu kunstvollen Konstruktionen entwickelt. Sie bestehen aus Holz, Stein, Metall oder inzwischen sogar auch Spezialglas. Die Breite und Form der Treppen ist regelmäßig abhängig vom zur Verfügung stehenden Platz und der zu erwartenden Belastung. Insgesamt existiert eine Vielfalt verschiedener Treppen, bei denen jedoch gleichzeitig immer bestimmte Regeln des Treppenbaus beachtet werden müssen, um ihre Benutzung komfortabel und sicher zu machen.

Der Lauf von Treppen

Die einfachste Form einer Treppe ist ein gerader Verlauf vom Boden bis zum höheren Zielpunkt, bei der die Stufen ohne Unterbrechung aufeinander aufbauen. Im Treppenbau ist dies eine einläufige, gerade Treppe. Die Bezeichnung einläufig, zweiläufig, dreiläufig oder auch mehrläufig hat nichts mit der Anzahl von nebeneinanderliegenden Treppenaufgängen zu tun, wie man sie gelegentlich bei besonders repräsentativen Treppen findet. Sie bezieht sich vielmehr darauf, ob der Lauf der Stufen durch ein oder mehrere Podeste unterbrochen wird, und zählt die Anzahl der Unterbrechungen.

Richtungsänderungen bei Treppen durch Winkel

Nicht jede Treppe kann in einer gerade Linie von einem Geschoss zum nächsten führen. Der Platz für die Treppe ist in vielen Fällen begrenzt. Treppenhäuser sind rein funktionelle Teile eines Hauses, die keinen weiteren Zweck erfüllen. Es ist deswegen Ziel der meisten Konstruktionen, nicht unnötig viel Platz dafür zu verschwenden. Darin liegt auch der Hauptgrund, warum Treppen auf engem Raum ihre Richtung ändern und so die Höhe in zwei oder mehreren Abschnitten überwinden. Geschieht dies durch den Einbau eines eckigen Podestes, handelt es sich um je nach Anzahl der Podeste um eine ein-, zwei- oder mehrläufige gewinkelte Treppe, die zusätzlich je nach Gehrichtung als Rechts- oder Linkstreppe bezeichnet wird.

Richtungsänderungen durch Wendel

Podeste benötigen Platz und haben noch dazu den Nachteil, dass sie nichts dazu beitragen, den Höhenunterschied zu bewältigen. Es ist deswegen üblich, gleich darauf zu verzichten und bei einer Richtungsänderung eine Wendel einzubauen. Die Stufen bleiben dabei zur Wand hin breit und eckig, verjüngen sich aber nach innen. Von oben betrachtet hat eine Wendel ähnlichkeit mit einem Fächer. Der Grad, in dem der Fächer sich entfaltet, kann von unterschiedlicher Größe sein, wobei die Form der Außenlinie immer noch eckig bleibt.

Wendeltreppe

Die Wendeltreppe ist eine besondere Form der Treppen, die im Mittelalter aufkam, als zunehmend hohe und zugleich enge Türme begehbar gemacht werden mussten. Die Stufen wurden ohne Podeste zwischen der Außenwand und einer zentralen Säule angeordnet. Erst durch den Einsatz moderner Werkstoffe ist es inzwischen auch möglich, Wendeltreppen ohne Verankerung in einer Außenmauer und sogar ohne Innensäule zu errichten. Eine solche Konstruktion erfordert allerdings auch wieder viel Platz und reduziert den früheren Vorteil der Wendeltreppe. Hinzu kommt, dass Bauvorschriften den Einbau in öffentlichen Gebäuden unter Auflagen wie Podeste stellen. In Privathäusern mit stark begrenztem Platzangebot sind durchgehende Wendeltreppen immer noch sehr beliebt. Wer sich dafür entscheidet, wird jedoch bald feststellen, dass die engen Wendeltreppen jeden Transport sperriger Gegenstände sehr kompliziert machen können.

Konstruktion der Treppen

Neben den frühen Treppen, die einfach in den Untergrund gegraben oder geschlagen wurden, bestanden die weiterentwickelten Treppen zumeist aus Holz oder Steinen. Bei Holztreppen finden sich auch heute noch oft die seitlichen Wangenbretter. Sie sind durchgehend vom Boden bis zum Podest oder dem nächsten Geschoss, wo sie jeweils verankert werden. Die Treppen können dann auf rechtwinklige Einschnitte aufgelegt werden. Eine aufgelegte Stufe ist sehr belastbar. Werden die Stufenbretter zwischen den Seitenwangen angebracht, muss die Befestigung sehr sorgfältig sein, um ein Ausbrechen der Stufen zu verhindern. Zum Teil entscheiden sich die Konstrukteure auch für eine Mischform mit nur einer Außenwange. Auf der Wandseite sind die Stufen dann direkt im Mauerwerk angebracht oder sogar eingebaut. Während in früheren Zeiten zur Sicherheit eine Unterkonstruktion aus Stützbalken oder Steinpfeilern gewählt wurde, ist die moderne Befestigungstechnik sehr verlässlich und ermöglicht luftige Konstruktionen ohne störenden Unterbau.

Steigungsverhältnis

Treppen werden nicht einfach nach dem persönlichen Geschmack des Architekten gebaut. Sie müssen ein bestimmtes Steigungsverhältnis haben, um sie bequem begehbar zu machen. Grundlage der Berechnungen ist dabei die durchschnittliche Schrittlänge von 63 Zentimetern. Mit drei verschiedenen Formeln lässt sich die Steigung einer Treppe berechnen. Das sind die Schrittmaßregel, die Bequemlichkeitsregel und die Sicherheitsregel. Im Ergebnis führen diese drei Formeln dann zu einem ausgewogenen Verhältnis von Höhe und Tiefe der Stufe. Treppen, die einen zu steilen Winkel haben, gelten als Treppenleitern. Im umgekehrten Fall werden Treppen mit sehr flachem Steigwinkel als Treppenrampen eingestuft. Berüchtigt ist gerne als Samba-Treppe bezeichnete schmale Steiltreppe, bei der die Stufen so geformt sind, dass sie keinen Platz für beide Füße bieten. Sie können nur im Wechsel betreten werden, sind sehr platzsparend, aber auch steil und nicht einfach begehbar.

Innen- und Außentreppen

Das Prinzip einer Treppe unterscheidet sich kaum danach, ob sie im Innenbereich oder im Außenbereich eingesetzt wird. Unterschiede finden sich dagegen im verarbeiteten Material. Außentreppen sind der Witterung mit ihren starken Temperaturschwankungen und Einflüssen wie Regen und Sonneneinstrahlung oder Schmutz ausgesetzt. Bei der Auswahl des Materials ist Witterungsbeständigkeit deswegen ebenso wichtig wie eine besondere Rutschfestigkeit der Stufen auch bei Nässe oder kühlen Temperaturen. Holzkonstruktionen benötigen einen speziellen Schutzanstrich und die Auswahl der Holzart muss von Anfang an auf gut witterungsbeständige Arten gerichtet sein.

Treppengeländer

Wenn Treppen nicht sowieso zwischen zwei Wänden verlaufen, ist ein Treppengeländer unter mehreren Gesichtspunkten unverzichtbar. Ist die Treppe zu einer Seite hin offen, ist ein Verzicht auf ein Geländer schon ein Symptom für großen Wagemut. Unabhängig davon, dass die Bauvorschriften Treppengeländer vorschreiben, ist ein Sturz jederzeit möglich. Es ist bereits unangenehm genug, die Treppe der Länge nach hinunterzufallen, ein seitliches Abstürzen in ein manchmal über mehrere Stockwerke reichendes Treppenhaus ist lebensgefährlich. Aber auch beim Aufstieg bietet ein Geländer mit einem Handlauf den Halt, um den Aufstieg zu erleichtern. Die Form der Treppengeländer richtet sich dabei immer nach dem Design der Treppen, damit ein harmonischer Gesamteindruck entsteht.

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